Kurz gesagt: Eine Liveblog-Software sollte sich nahtlos ins bestehende CMS einfügen. Nur so publizieren Redaktionen in Live-Lagen schnell, pflegen Inhalte einmal und sind auf allen Kanälen sichtbar. Entscheidend sind flexible Integrationswege, Sichtbarkeit in Suchmaschinen, intuitive Bedienung und eine Infrastruktur, die Lastspitzen standhält.
Ob Wahlabend, Unwetter oder Champions-League-Finale: Wenn sich die Ereignisse überschlagen, wollen Leser:innen Minute für Minute sehen, was passiert. Ob der Liveblog dann zuverlässig liefert, hängt weniger vom Format ab als davon, wie gut die Liveblog-Software zum CMS passt. Wir zeigen, worauf es bei der Auswahl ankommt und wie die Integration mit Tickaroo in drei Schritten gelingt.
Redaktionssysteme sind dafür gebaut, Artikel zu planen, zu redigieren und zu veröffentlichen. Live-Berichterstattung folgt einem anderen Rhythmus: viele kurze Beiträge, mehrere Autor:innen gleichzeitig, kaum Zeit für Abstimmung. Drei Hürden tauchen dabei besonders häufig auf.
Ist der Liveblog nicht sauber an das CMS angebunden, müssen Inhalte an mehreren Stellen gepflegt werden: Überschrift und Teaser im CMS, die Updates im Liveblog-Tool, Bilder und Metadaten womöglich noch einmal separat. Jede Änderung kostet dann doppelt Zeit, und gerade unter Zeitdruck schleichen sich so Fehler und Widersprüche ein.
In Live-Lagen arbeiten oft viele Beteiligte parallel: Reporter:innen vor Ort, Kolleg:innen am Desk, Fachressorts und freie Mitarbeiter:innen. Fehlt eine gemeinsame Arbeitsoberfläche mit klaren Rollen und Freigaben, laufen Abstimmungen über Chat und E-Mail. Wer was veröffentlicht hat, welche Version aktuell ist und was noch auf Freigabe wartet, bleibt unklar. Jede Rückfrage verzögert das nächste Update
Klassische CMS sind stark auf bestimmte Seitentypen und Kanäle ausgerichtet. Leser:innen verfolgen Live-Ereignisse aber auf der Website, in der App, in mobilen Schnellansichten oder auf Partnerseiten. Lässt sich der Liveblog nicht flexibel in diese Umgebungen einbinden, bedeutet jeder zusätzliche Kanal manuellen Mehraufwand.
Die folgenden Kriterien helfen dabei, eine Liveblog-Software zu finden, die zum eigenen CMS und zu den Abläufen im Newsroom passt.
Nicht jede Redaktion hat dieselben technischen Voraussetzungen. Eine gute Liveblog-Software bietet deshalb mehrere Integrationsstufen: vom einfachen Embed-Code, der sich ohne Entwicklungsaufwand in einen Artikel einfügen lässt, über ein eigenes Modul im CMS bis zur API-Anbindung, bei der Liveblogs direkt aus dem Redaktionssystem heraus angelegt werden. So kann eine Redaktion klein starten und die Integration später vertiefen.
Bei großen Ereignissen suchen viele Menschen gezielt nach aktuellen Informationen. Davon profitiert ein Liveblog aber nur, wenn Suchmaschinen seine Inhalte auch lesen können. Werden Liveblogs ausschließlich per JavaScript nachgeladen, erfassen viele Suchmaschinen sie nicht vollständig. Wichtig sind daher eine serverseitige Auslieferung der Inhalte, strukturierte Daten nach Schema.org (etwa der Typ LiveBlogPosting) und Unterstützung für schnelle mobile Formate wie AMP.
In der Live-Lage bleibt keine Zeit für Schulungen. Die Oberfläche sollte so selbsterklärend sein, dass auch freie Mitarbeiter:innen und Gastautor:innen sofort loslegen können. Rollen, Rechte und Freigaben sollten sich zentral steuern lassen, idealerweise mit Single Sign-on, damit sich alle mit ihren bestehenden Zugangsdaten anmelden können.
Videos, Audio, Grafiken, Umfragen und Social-Media-Posts machen einen Liveblog lebendig. Sie sollten sich mit wenigen Klicks einbinden lassen, ohne dass jemand Code anfassen muss.
Agenturmeldungen, Sportdaten oder Inhalte externer Anbieter sollten direkt in die Arbeitsoberfläche einfließen und dort geprüft und freigegeben werden können. Das spart Copy-and-paste und beschleunigt gerade die ersten Minuten einer Live-Lage.
Der Liveblog sollte sich ohne Programmierkenntnisse an das eigene Corporate Design anpassen lassen. Werbeplätze und Sponsoring-Flächen eröffnen zusätzliche Erlösquellen, und Echtzeit-Statistiken zeigen, welche Inhalte bei den Leser:innen ankommen.
Ein Liveblog muss gerade dann stabil laufen, wenn besonders viele Menschen mitlesen. Eine skalierbare Cloud-Infrastruktur fängt Lastspitzen ab, ohne die eigene Website auszubremsen. Für Verlage in Europa ist außerdem eine DSGVO-konforme Datenverarbeitung samt Auftragsverarbeitungsvertrag unverzichtbar.
Tickaroo Live Blog ist darauf ausgelegt, sich in bestehende Systemlandschaften einzufügen, statt sie zu ersetzen. Ob WordPress, Arc XP oder ein eigenentwickeltes Redaktionssystem: Ihr startet so einfach oder so tief integriert, wie es zu euren Voraussetzungen passt, und baut die Anbindung bei Bedarf später aus.
Mit dem Theme Generator passt ihr Farben, Schriften und Layout ohne Programmierkenntnisse an euer Corporate Design an. Themes lassen sich für die gesamte Organisation anlegen, sodass jeder Liveblog automatisch im richtigen Look erscheint. Werbe- und Sponsoring-Flächen plant ihr direkt mit ein, damit sich eure Live-Berichterstattung auch wirtschaftlich lohnt.
Je nach Setup stehen euch drei Wege offen:
Für Arc XP stellt Tickaroo zusätzlich ein fertiges PowerUp bereit. Ab dem CMS-Modul liefert ihr Liveblog-Inhalte und strukturierte Schema.org-Daten per serverseitigem Prefetch direkt im HTML aus. So erfassen Suchmaschinen eure Live-Berichterstattung zuverlässig, und ihr holt bei großen Ereignissen die Reichweite ab, die euch zusteht.
Vergebt Zugänge, Rollen und Rechte, auf Wunsch per Single Sign-on, und startet eure Berichterstattung. Mit der kostenlosen App für iOS und Android berichten Reporter:innen auch unterwegs direkt vom Smartphone. Multimediale Embeds, Sportdaten und der Tickaroo Marketplace, über den ihr professionelle Live-Berichterstattung externer Anbieter beziehen könnt, stehen euch im selben Tool zur Verfügung. Echtzeit-Analytics zeigen anschließend, welche Inhalte bei euren Leser:innen ankommen.
Ob Embed-Code, CMS-Modul oder API: Wir finden gemeinsam mit euch den Integrationsweg, der zu eurem CMS passt. Schreibt uns über das Formular, wir melden uns!